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ISBN/EAN: 978-3-8373-0132-8
Altersempfehlung: Interessenalter: 7-9
Einband: Jewelcase (für CD/CD-ROM/DVD)
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
59 Min., 8 Tracks, 1 CD
Format (T/L/B):
1 x 14.2 x 12.5 cm

Hersteller:
Oetinger Media GmbH
vertrieb@verlagsgruppe-oetinger.de
Max-Brauer-Allee 34
DE 22765 Hamburg


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Beschreibung

"In diesem Buch will ich Kindern einiges aus meiner Kindheit erzählen. Nur einiges, nicht alles. Sonst würde es eines der dicken Bücher, die ich nicht mag, schwer wie ein Ziegelstein, und mein Schreibtisch ist schließlich keine Ziegelei." Erich Kästner hält, was er verspricht: Er erzählt von alltäglichen, lustigen, aber auch nachdenklich stimmenden Erlebnissen aus seiner Zeit als Großstadtjunge. Am Ende weiß der Leser eine Menge mehr über den kleinen Erich, seine Eltern und seine Vorfahren. Und über seine Heimatstadt Dresden. Ein Stück Zeitgeschichte wird lebendig.

Über Erich Kästner

Horst Lemke (1922 - 1985), wurde in Berlin geboren. Kurz vor dem Abitur musste er die Schule wegen einer Goebbels-Karikatur verlassen. Dennoch konnte er von 1939 bis 1941 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei dem Grafiker Gerhard Ulrich studieren. Danach holten ihn erneut die politischen Verhältnisse ein und er wurde Soldat. Nach dem Krieg arbeitete er in Heidelberg als Werbegrafiker und als Illustrator für Buch- und Zeitschriftenverlage. Von 1957 bis zu seinem Tode lebte er in Brione, in der Nähe von Locarno/Schweiz. Horst Lemke hat vielen beliebten Kinderbüchern ihr Gesicht gegeben und unter anderem Texte von Max Kruse, Astrid Lindgren und James Krüss illustriert. Eine persönliche Freundschaft verband ihn mit Erich Kästner, dessen Kinderbücher - mit den Illustrationen von Walter Trier - Horst Lemke schon als Junge geliebt hatte. Nach dem Tod von Walter Trier 1951 illustrierte Horst Lemke Erich Kästners Kinderbücher, darunter die Autobiografie 'Als ich ein kleiner Junge war'. Horst Lemke wurde für den Hans-Christian-Andersen-Preis, eine der größten internationalen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur nominiert und mit dem Lewis-Carroll-Shelf Award sowie dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Manfred Steffen war einer der erfolgreichsten deutschen Hörspiel- und Synchronsprecher, ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenhkritik. Er starb 2009 im Alter von 92 Jahren. Martin Held (1908-1992), geboren in Berlin-Wedding, ging nach einer Lehre als Feinmechaniker zum Theater, u.a. nach Darmstadt und Frankfurt am Main. Hier machte er 1947 bei der deutschen Erstaufführung von Carl Zuckmayers "Des Teufels General" als General Harras auf sich aufmerksam. Schließlich holte ihn Boleslaw Barlog an die Staatlichen Schauspielbühnen nach Berlin. Dort übernahm er Rollen des Charakterfachs und spielte mit allen Schauspielern seiner Zeit: Fritz Kortner, Bernhard Minetti, Gert Voss, Ulrich Wildgruber, Horst Bollmann und andere. Als unvergessen gelten die Inszenierungen der Stücke Samuel Becketts (Warten auf Godot) mit Held, Ernst Schröder und Horst Bollmann. 1980 erhielt er den Bundesfilmpreis für sein langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film. Martin Held starb 1992 in Berlin. Stephan Chrzescinski, geboren 1963, startete seine Laufbahn als Sprecher bereits im Kindesalter und wirkte in mehr als 200 Hörbuchproduktionen mit. Heute arbeitet er freiberuflich als Werbetexter und Produzent. Lutz Schnell, geboren 1960 in Verden/Aller, spielte schon als Kind im Jungen Theater Hamburg (heute: Ernst-Deutsch-Theater). Es folgten Rollen am Hamburger Thalia-Theater, bis er von 1977 bis 1979 das Hamburger-Schauspiel-Studio unter der Leitung von Hildburg Freese besuchte. Danach folgte die Ausbildung an der Schauspielschule Hedi Höpfner (1979-80). 1981 war er im Kinofilm "Das Boot" als Dufte zu sehen. Es folgte ein Jahr am Stadttheater Lübeck und Rollen in vielen Fernsehserien wie "Eigener Herd ist Goldes Wert", "Soko 5113" und "Die Männer von K3". Seit 1969 arbeitet er im Synchronstudio. Auch als Synchronautor und -regisseur (seit 1987) war er an vielen Synchronisationen beteiligt. Seine Stimme leiht er seit 1972 auch in vielen Hörspielen diversen Figuren, wobei Tim von "Tim und Struppi" die bekannteste ist. Michael Weckler, geboren 1942, absolvierte von 1961 bis 1963 eine Schauspielausbildung in Hamburg und hatte von 1961 bis 1974 zahlreiche Engagements an mehreren Hamburger Theatern, z. B. dem Ohnsorg Theater, Ernst Deutsch Theater oder dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Als Sprecher wirkte er bei zahlreichen Produktionen mit, des öfteren auch unter dem Pseudonym Jens Kersten. Seit 1981 ist Weckler freischaffender Schauspieler, Synchronautor- und Sprecher sowie Regisseur in Hamburg. Charlotte Schellenberg (1913-1989), geboren in Dresden, kam schon als nach nach Hamburg. Sie spielte an verschiedenen Theatern, gehörte aber fast 60 Jahre dem Ensemble des Thalia Theaters an. Schellenberg starb 1989.