Details
ISBN/EAN: 978-3-96317-278-6
Einband: Paperback
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
04.05.2022
04.05.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
452 S.
452 S.
Format (T/L/B):
2.5 x 21.8 x 15.5 cm
2.5 x 21.8 x 15.5 cm
Hersteller:
Büchner-Verlag eG
info@buechner-verlag.de
Bahnhofstr. 5
DE 35037 Marburg
Büchner-Verlag eG
info@buechner-verlag.de
Bahnhofstr. 5
DE 35037 Marburg
Weitere Details
arrow_forward_ios
Integrationsregime in der Arbeitswelt
Eine Ethnographie migrantischer Praktiken der Selbstständigkeit in Norditalien
32,00 €
Verfügbar innerhalb von ca. 3 Wochen
Beschreibung
Marika Pierdiccas Promotionsschrift liefert eine Ethnographie migrantischer Selbstständigkeit in Norditalien und zeigt die Verknüpfung zwischen einer zunehmenden Neoliberalisierung der Arbeit und Vorstellungen von 'Integration' auf. Die Arbeit stellt Integration als affirmatives Konzept infrage und problematisiert strukturelle Formen von differentieller Inklusion, Rassifizierung und Ethnisierung heutiger Arbeitsverhältnisse. Eine genealogische Rekonstruktion italienischer Migrationspolitiken verdeutlicht, wie das 'Integrationsregime' zugleich als Selektierungsmanagement und als Grenzpolitik agiert. Vor dem Hintergrund eines Verständnisses von Selbstständigkeit als gesamtem Lebensentwurf, vollzieht Pierdicca eine biopolitische Analyse von Arbeitsnarrativen und -erfahrungen der Protagonist_innen im Feld. Ihre Forschung beschäftigt sich mit kapitalismuskritischen Ansätzen zu affektiver Arbeit, betrachtet das Integrationsregime als Labor neoliberaler Subjektivierung und arbeitet spezifische Formen von Arbeitsausbeutung heraus.
Über Marika Pierdicca
Marika Pierdicca hat Sozial- und Kulturanthropologie in Siena studiert und promovierte 2021 am Institut fu¨r Europäische Ethnologie der Humboldt-Universita¨t zu Berlin. Zu ihren Themenschwerpunkte gehören Migration, differentielle Inklusion und Rassifizierung in neoliberalen Arbeitsverhältnissen sowie Subjektivierungsprozesse. Sie arbeitet im Bereich diskriminierungskritischer kultureller Bildung und zu den Schwerpunkten Intersektionalität sowie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.