Details
ISBN/EAN: 978-3-89806-310-4
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
15.05.2004
15.05.2004
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
252 S.
252 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 21 x 14.7 cm
1.6 x 21 x 14.7 cm
Hersteller:
Psychosozial-Verlag
vertrieb@psychosozial-verlag.de
Walltorstr. 10
DE 35390 Gießen
Psychosozial-Verlag
vertrieb@psychosozial-verlag.de
Walltorstr. 10
DE 35390 Gießen
Weitere Details
arrow_forward_ios
Der Prothesengott
Subjektivität und Transplantationsmedizin, Psyche und Gesellschaft
32,00 €
Verfügbar innerhalb von ca. 3 Wochen
Beschreibung
Die Transplantationsmedizin wird entweder als Erfüllung eines Menschheitstraumes betrachtet oder als entsinnlichende Technik kritisiert. Oliver Decker deckt dahinter jedoch noch eine andere Dimension auf: Die Not des Menschen, nicht ohne Götter, Ideale und Theorien, kurz nicht ohne Prothesen, sein zu können. Dies beinhaltet zwangsläufig auch die Frage nach dem Subjekt und seiner Identität. Die moderne Transplantationsmedizin gibt gleichzeitig das Versprechen der Erlösung während sie auf die Transzendenz des Bestehenden verzichtet. Decker diskutiert diese Entwicklung theoretisch und lässt Patienten Tagebuch über ihr Befinden nach Transplantationen führen. Dabei zeigt sich eine zunehmende Entsinnlichung.
Über Oliver Decker
Oliver Decker, Dr. phil., ist Psychologe und arbeitet in der Abt. f. Med. Psychologie und Med. Soziologie der Universität Leipzig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Kritische Theorie, Autoritarismusforschung, Bibliometrie, Gesundheitsforschung.