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ISBN/EAN: 978-3-7772-2208-0
Einband: gebundenes Buch
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Herausgeber:
Barbara Potthast
Auflage:
1. Auflage 2022
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
VI, 175 S.
Format (T/L/B):
2 x 25.5 x 17.8 cm

Hersteller:
Anton Hiersemann KG Verlag
Florian Hiersemann
produktsicherheit@hiersemann.de
Haldenstr. 30
DE 70376 Stuttgart
www.hiersemann.de/produktsicherheit

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Christian Friedrich Daniel Schubart und die Französische Revolution

Schriften der Schubart-Gesellschaft 1

Beschreibung

Der Schriftsteller und Journalist Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791) begrüßt die Französische Revolution begeistert als eine gegen den Despotismus gerichtete Bewegung, schwankt jedoch in der Beurteilung der Gewalt gegen die Aristokratie. Er selbst ist berühmtes Opfer der Willkürjustiz des württembergischen Herzogs Carl Eugen und nimmt durch seine Schreibsituation eine besondere Stellung unter den deutschen Schriftstellern der Revolutionszeit ein: 1789 ist Schubart nach langjähriger Haft erst zwei Jahre wieder in Freiheit. Immer wieder deutet er in seinen Texten an, dass seine Zeitschrift, die Vaterlandschronik (ab 1790 Chronik), unter der Aufsicht der Zensoren steht, und dennoch findet er Wege, den Absolutismus scharf zu kritisieren. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbands entspringen der ersten Tagung der 2019 gegründeten Schubart-Gesellschaft (www.schubart-gesellschaft.de). Sie vermitteln aus unterschiedlichen disziplinären und methodischen Perspektiven ein detailreiches Bild von Schubarts Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution.

Über Barbara Potthast

Barbara Potthast ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart. Die südwestdeutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte.