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Buchtipps

Baden-Württemberg ist voller Orte mit spannender Geschichte: Konstanz zur Zeit des Konzils, die weithin sichtbare Burg Hohenzollern oder der Hohenasperg mit seinem berühmten Gefängnis, der Cannstatter Wasen, Friedrichshafen als Geburtsort des Zeppelins oder der Stuttgarter Schlossgarten am "Schwarzen Donnerstag". Dietrich Hub präsentiert in "Zeitreise Baden-Württemberg - Orte, die Geschichte schrieben" kenntnisreich rund 50 dieser historisch bedeutsamen Orte – ein spannender Streifzug durch die Geschichte. (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 1/2022)

Eine Liebeserklärung an den Schwäbischen Wald: Der Schwäbische Wald ist ein landschaftliches und kulturelles Kleinod vor den Toren der Regionen Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall und das größte zusammenhängende Waldgebiet im Württembergischen Landesteil. Voller Herzblut präsentiert der Journalist Jochen Fischer "55 Gründe, den Schwäbischen Wald zu lieben - Geschichten fürs Herz von Land und Leuten".

"Der kleine Prinz" ist das bekannteste Werk des französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint Exupéry. Gudrun Mangold hat die französische Originalausgabe in "s’Prinzle" wortgetreu übersetzt - urschwäbisch schwätzt des Prinzle jetzt und verzaubert uns ganz neu. "D’ Schbroch ischt d' Ursach, dass ma se sich et vrschdoht", philosophiert der schwäbische Fuchs im Buch - Ha, no! (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 1/2022)

Der Fotograf Benjamin Seyfang präsentiert in "Lost Places Schwäbische Alb - Die Faszination verlassener Orte" rund 120 brillante Fotografien, die eindrucksvoll den Verfall längst verlassener Gebäude zeigen. Die stillen Zeugen der Vergangenheit versprühen einen unvergleichlichen Charme, dem sich der Betrachter nur schwer entziehen kann. Mit viel Liebe zum Detail und einer außergewöhnlichen Bildsprache zeigt er geheimnisvolle, verborgene Welten, die einst Lebensmittelpunkt Tausender waren. (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 1/2022)

"Burg Teck - Entdecken und Erleben, Geschichte und Rekonstruktion" von Andreas Kec soll den Leser und den Besucher der Burgruine auf eine spannende Entdeckungsreise in die Vergangenheit mitnehmen. Es soll behilflich sein sich vor Ort zu orientieren und die Burg aktiv zu entdecken und zu erleben. Die Rekonstruktionszeichnungen sollen seine Phantasie anregen und ihn in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen. (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 1/2022)

Eine ganz spezielle Stadtführung, erzählt von Una Störl. Namur erlebt neue Abenteuer in der Landeshauptstadt. Seine zweite Reise führt ihn über das Rathaus, das Alte Schloss bis hinauf zum Fernsehturm. Er schließt im Chinesischen Garten, am Galateabrunnen und in der Zacke neue Freundschaften, lernt im Hauptbahnhof den obdachlosen Alois kennen. Mit Olga, der Trott-war-Verkäuferin, fängt er sogar einen Dieb. Und zum guten Ende freut er sich wieder auf seine Zwergenfamilie im heimatlichen Kräherwald.

In Baden-Württemberg in einer Höhe von 773 Metern liegt die mittelalterliche Ruine der Burg Teck. Die 12-jährige Teresa Kaminski, genannt Tecky, zieht in "Teckys Abenteuer mit Sibylle" von Gudrun Leyendecker mit ihren Eltern in die Nähe von Kirchheim, einem idyllischen Ort unterhalb der Burg. Als sie von der sagenhaften Sibylle erfährt, die einmal in einer Höhle gehaust haben soll, beginnt sie ihre Recherchen und gerät in ein Abenteuer. Kann ihr der neue Freund Giorgio helfen? (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 1/2022)

Vor der Oskar-Kalbfell-Halle in Reutlingen wird ein Jugendlicher von einem Schuss aus einem Präzisionsgewehr tödlich getroffen. Sein Mitschüler Julian, der unmittelbar hinter ihm stand, entkommt nur knapp. Beide engagierten sich in der Friday for Future-Bewegung am Friedrich-List-Gymnasium. Kurz darauf wird ein weiterer Anschlag auf Heilbronner Klimaaktivisten verübt.

Eigentlich wollte es Kommissar Brander in "Kehrwoche" von Sybille Baecker zur Abwechslung einmal ruhig angehen lassen, doch daraus wird nichts: Die Mutter seiner Adoptivtochter Nathalie wird tot aufgefunden, und die Kollegen von der Tübinger Kripo haben die junge Frau als Täterin im Visier. Während Brander versucht, Nathalie zu helfen, erschüttert ein zweiter Mord die Universitätsstadt. Niemand scheint die Tote zu kennen. Doch die Ermittlungen ergeben: Alle Befragten lügen. Was soll hier unter den Teppich gekehrt werden?

Ulrich Gohl präsentiert in "Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert - Das Beste aus dem "Schwäbischen Bilderblatt" 1907 bis 1918" spannende Geschichten aus dem "Schwäbischen Bilderblatt" vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieser reich bebilderte Band beleuchtet den damaligen Alltag mit Zeitungsartikeln aus der Beilage des "Neuen Stuttgarter Tagblatts". Ein kurzweiliger und nostalgischer Einblick in eine längst vergangene Zeit, in ein Stuttgart, das ganz anders aussah als heute. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte Stuttgarts interessieren.