Zauberschön

Mit dem Märchen "Zauberschön" schreibt Irene Matt eine Hymne an die Biene. Ihr verdankt das Königreich Florapis seinen Wohlstand, denn alle Bewohner sind auf unterschiedliche Arten damit beschäftigt, Honig oder Bienenwachs zu gewinnen, um diese in Produkten wie Kerzen, Cremes, Honigwein oder Arzneien weiter zu verarbeiten. Auf liebevolle Art ermöglicht die Autorin mit "Zauberschön" einen ganz besonderen Blick auf die Wichtigkeit des Insekts in Form eines Märchenabenteuers über die Imkerstochter Ava, die das Unheil abwenden will, das der neue Herrscher mit seinen wahnwitzigen Ideen über das florierende Königreich bringt. Geprägt von irrationaler Angst aus Kindestagen, nach einem Bienenstich, ordnet er den Bau einer Schutzmauer um die Stadt herum an. Das Vorhaben stürzt Florapis in große Sorgen, denn die Bienen bleiben weg. Doch von den Sorgen angelockt, tritt auch noch der junge Tatzelwurm Pankratz vom Hotzenberg, der sich von guten Ideen ernährt, in Avas Leben. Kann ein gemeinsamer Plan das Land retten? (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 2/2020)


Bibliographie