Waldenserblut
Um 1700 kommen viele Waldenser, die wegen ihres Glaubens in ihren Herkunftsländern verfolgt und vertrieben wurden, nach Süddeutschland und gründen dort neue Gemeinden. Pfarrvikar Daniel Pastre soll in "Waldenserblut" von Ulrich Maier im Auftrag der Waldensersynode in Nordhausen einen veritablen Skandal aufklären: Der dortige Pfarrer soll Spendengelder unterschlagen haben. Zudem forscht Daniel nach der Herkunft der beiden Kinder Ester und Pierre, die nach ihrer Flucht in Nordhausen gelandet sind. Ester dient als Magd des umstrittenen Pfarrers, Pierre als widerspenstiger Gehilfe des berüchtigten Hexers von Schluchtern. Dieser soll Schwarze Magie betreiben und wird sogar des Giftmords beschuldigt. Bei seinen Nachforschungen lernt Daniel die hübsche Kindsmagd Catherine kennen und lieben. Aber ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern... (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 3/2019)