Kuckuckssohn
Nach dem Tod des Unternehmers Traugott Gebhard aus Schwäbisch Gmünd gibt es im Roman "Kuckuckssohn" von Simone Dorra und Ingrid Zellner eine handfeste Überraschung. Seine Söhne Markus und Julius müssen das Erbe mit dem bislang unbekannten Halbbruder Göran aus Schweden teilen. Das sorgt für unschöne Szenen in dem eigentlich geordneten Familienverbund. Göran schlägt sein Erbteil aus und kehrt nach Schweden zurück, zum Bedauern von Markus' Ehefrau Elisabeth und ihrer Tochter Vivien, denen das neue Familienmitglied symphatisch ist. Einige Monate später entschließt sich Elisabeth zu einem spontanen Trip nach Kiruna, wo sie Göran wieder trifft. Bereichernde Begegnungen mit neuen Freunden und die wachsende Nähe zu Göran verändern Elisabeth von Grund auf. Nach ihrer Heimkehr beginnt sie damit, ihr Leben umzukrempeln - mit dramatischen Folgen. (Erwin Abler M.A., Blätter des Schwäbischen Albvereins 2/2019)